Gravens Rettung

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Gravens Rettung

Beitrag  Sternenlilie am Fr Dez 04, 2009 8:19 pm

Dann ist hier noch meine Drachen-FF:
Charaktere:

- Graven (männlicher, blauer Drache)

- Gwendolyn (weiblicher, dunkelblauer Drache)

- Grayn (männlicher, weißer Drache)

- Garron (männlicher, feuerroter Drache)

- Glave (weiblicher, dunkelgrüner Drache)

- Gischka (weiblicher, grau-silberner Drache)

- Garmel (männlicher, goldener Drache)

- Ginga (weiblicher, silberner Drache)

- Garbol (männlicher, schwarzer Drache)

Prolog
Sie hatten die Höhle umkreist. Schwebten fast lautlos in der Luft. Im Dunkel der Höhle lag ein dunkelblauer Drache auf einem Nest.
„Jetzt“, zischte Ginga, und die anderen Drachen stürzten sich auf die brütende Mutter. Gwendolyn wehrte sich mit Klauen und Zähnen, aber sie war ganz alleine, gegen sieben andere Drachen.
Sie wurde an den Flügeln gepackt, und durch die kühle Nachtluft gezerrt. Sie stieß einen Schrei aus, der Grayn weckte. Doch als dieser bei der Bruthöhle eintraf, konnte man kaum noch die Umrisse der davonfliegenden Drachen erkennen.
Noch immer lag das Ei verlassen in dem Nest aus Moos und Blättern. Vorsichtig legt Grayn sich darauf, um wenigstens sein Kind zu beschützen. Unter der blauen Eierschale schlug das Herz eines winzigen Drachens. Graven....


Zuletzt von Sternenlilie am Fr Jan 22, 2010 7:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Gravens Rettung

Beitrag  Rubinpelz am So Dez 13, 2009 2:41 pm

das ist so schön geschrieben! Obwohl du keine so langen sätze gemacht hast, konnte ich es mir richtig gut vorstellen, super! Schreib schnell weiter.
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Re: Gravens Rettung

Beitrag  Sternenlilie am So Dez 13, 2009 6:14 pm

Dann ist hier Kapitel 1:
Kapitel 1
Ich schaffe das, dachte Graven, um sich zu beruhigen, Ich schaffe das.
Dann stieß er sich mit den Hinterbeinen vom Boden ab und stürzte von der Klippe. Mit Mühe schaffte er es, seine Flügel auszubreiten und den Sturz abzubremsen.
Dann bewegte er sie auf und ab, und stieg langsam höher in die Luft. Er flog. Vor Freude hätte Graven am liebsten einen Looping gedreht, wenn er es gekonnt hätte.
Doch da knickte sein linker Flügel ab und der blaue Drache stürzte zur Seite herunter. Sein Vater hatte es noch rechtzeitig bemerkt, und war ihm zur Hilfe geeilt.
Nun hing Graven in Grayns Klauen und wurde auf der Klippe abgesetzt. „Das war sehr gut“, lobte Grayn, „Ich bin bei meinem ersten Flugversuch ins Meer gestürzt.“
Da es schon dämmerte, liefen die beiden zurück zu ihrer Höhle. Grayn fing unterwegs einen kleinen Hirsch, der ihr Abendessen darstellte. Graven trug ihn zwischen den Zähnen nach Hause. Sie stiegen einen sehr steilen Berg empor, der für andere Tier beinahe unmöglich zu erklimmen war.
Als sie oben angekommen waren, setzten sie sich in ihre Höhle, die tief in den Berg hinein reichte.
Grayn wusste, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen war.
„Graven“, sagte er, „Ich muss dir etwas sagen. Deine Mutter ist nicht tot. Sie wurde während dem Brüten entführt, und ich konnte sie nicht retten. Es tut mir leid, dass ich dich belogen habe.“
Graven war fassungslos. „Warum hast du es mir nicht schon früher gesagt?!“, brüllte er. Dabei schoss ein schwacher Feuerstrahl aus seinen Nüstern.
„Ich konnte es nicht“, versuchte sein Vater zu erklären. „Weißt du, wer sie entführt hat?“, fragte der junge Drache, als er sich wieder beruhigt hatte.
Grayn sagte: „Nein, aber ich habe eine Vermutung. Es gibt viele Legenden über ein Drachengefängnis. Nach ihnen werden Drachen entführt und dort eingesperrt. Niemand weiß warum, oder von wem.“
„Und wo liegt es?“ „Wahrscheinlich sehr weit im Osten. Im Höllengebirge“, antwortete Grayn.
„Dann werde ich dort hinfliegen und sie befreien“, beschloss Graven. „Davon kann ich dich nicht abbringen, oder?“, erkundigte sich der alte, weiße Drache. „Nein, Vater. Ich muss es schaffen.“
„Dann fliege schnell und vorsichtig“, mahnte sein Vater und entließ ihn. Graven ging vor die Höhle, breitete seine Schwingen aus und flog los. Er hatte diesmal keine Schwierigkeiten beim Fliegen.
Es machte ihm großen Spaß. Da hörte er eine vertraute Stime hinter sich: „Graven, warte! Ich komme mit dir!“ Es war Garron, Gravens bester Freund.
„Nein, das ist zu gefährlich“, widersprach ihm Graven.
„Ob du es willst, oder nicht, ich komme mit. Und wenn ich dir heimlich folgen muss.“
Damit war die Sache beschlossen. Garron kam mit.
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